Personenzentrierte Begleitung von Menschen mit Demenz

Seit 25 Jahren begleitete ich im Pflegbereich, seit einigen Jahren manchmal in meiner Praxis, Menschen mit Demenz oder Angehörige und bin immer wieder im gerontopsychiatrischen Bereich als Dozent beschäftigt.

 

Die Wurzeln meines Ansatzes der Begleitung von Menschen mit Demenz sind dieselben, wie auch sonst in meiner Praxis. Vor allem Carl Rogers, Eugene Gendlin und Garry Prouty möchte ich hier nennen. Daneben waren für mich  noch die Ansätze von Marlies Pörtner und natürlich vor allem von Tom Kitwood sehr bereichernd.

 

Das wichtigste in diesem Bereich ist mir immer wieder die Begegnung, im Sinne einer "ICH - DU Begegnung" wie Martin Buber sie beschreibt. Ich denke es ist sehr hilfreich Menschen, angefangen bei uns selbst, versuchen so anzunehmen wie sie eben sind, nicht die Defizite zu betonen, sondern die vorhanden Möglichkeiten fördern, helfen kein Hindernis zu sein, damit Entfaltung möglich wird.

 

Lieber nichts erklären, lieber nicht gleich alles wissen oder schnell etwas verordnen, sondern gemeinsam mit Menschen, eben auch mit Menschen mit Demenz oder Psychoseerfahrung, stimmige Wege finden, die das PersonSein und Wohlbefinden fördern. Nicht den Weg weisen, aber vielleicht helfen Möglichkeiten herzustellen damit Steine aus dem Weg geräumt werden können, Menschen ihren Weg gehen können.

 

Wichtig ist, zu lernen uns auf Menschen mit Demenz oder auch Psychoseerfahrung einzulassen, zu verstehen wie und wo sie sind. Ihre Sprache lernen und verstehen was ihre Art zu leben mit uns zu tun hat uns vielleicht auch zeigen kann, was es uns bedeuten kann.

 

Mehr Informationen entnehmen Sie meiner WebSeite speziell zu diesem Thema, auf:

 

www.demenzbegleiten.de

 

 

Bei Fragen bitte mich kontaktieren.

 

Ihr Oliver Kreim