Trauma

Unter Trauma verstehe ich hier eine seelische Verwundung. Es muss etwas ganz schreckliches passiert sein und doch muss es gar nicht so schrecklich gewesen sein. Dies soll heißen, nicht schrecklich in dem Sinne, dass es nicht gleich eine sexuelle Misshandlung oder jahrelange emotionale  Vernachlässigung gewesen ist, sondern vilelicht wurde jemand als Säugling oder als Kleinkind fallen gelassen oder festgehalten, die Mutter musste zweiTage wegen Krankheit in eine Klinik ....,

Für das kleine Wesen war es in irgendeiner Weise unverständlich, zuviel, und das kleine WEsen fühlt sich alleine und ohnmächtig.

 

Die uns traumatisierende Situation steckt irgendwie noch im Körper und unser Körper noch in dieser Situation - als ob die Zeit angehalten wurde und die Welt im Außen an uns, an unserem Selbst vorbeirauscht.

Der Körper, die Situation und das Selbst gehören zusammen und der Körper spielt dabei eine ganz entscheidende Rolle, auch oder vor allem nach frühen Traumatisierungen.

Vielleicht ist Dein Körper nicht wirklich zu einem Freund für Dich geworden, vielleicht ist die Beziehung zu ihm unangenehm oder lästig. Vielleicht haderst Du sehr mit Deinem Körper oder nimmst in nicht oder nur als Objekt wahr - bewohnst ihn jedoch nicht wirklich.

 

Nach und nach, ganz in Deinem eigenen Tempo, soll Dir Dein Körper wieder eine Heimat werden. Du sollst Dich nach und nach mit und in ihm lebendig und wohlfühlen. Er soll Dir, was Deine Bedürfnisse und Grenzen anbelangt, zu einem hilfreichen vertrauten Freund und Ratgeber werden.

Mehr Informationen zum Thema Entwicklungstrauma findest Du / Sie auf meiner eigens dafür erstellen Webseite:  https://www.traumaheilung-care.de/